Bis eben hieß dieses kleine Bündel noch Ronja. Dann aber ging es zum Tierarzt, da die Kleine ein wenig Probleme mit der Verdauung hat und siehe da: Ronja ist ein Junge… Jetzt braucht er ganz dringend einen neuen Namen (ich kann mich noch nicht so ganz daran gewöhnen dass sie jetzt doch ein er ist). Ronja passte zwar wie Faust aufs Auge aber… es ist halt kein Name für Jungs. Ich bin mal gespannt was mich da bei Emil noch für Überraschungen erwarten – dem Körperbau nach würde ich aber sagen, dass ich hier wohl jetzt eine reine Männer-WG habe. :)
Zum Glück ist der kleine Räubersohn laut der Tierärztin kerngesund, das Futter scheint ihm wohl nur nicht so gut zu bekommen. Also gibts jetzt für die beiden erstmal gekochtes Hühnerfilet und wenn dann alles wieder in Ordnung ist wird ganz langsam wieder auf Katzenfutter umgestellt.
Noch mal einen lieben Dank an das Praxisteam von Smartvet Gelsenkirchen, ich habe mich selten bei einem Tierarzt so wohl gefühlt und der Kleine… sieht das wohl ähnlich. Jetzt fehlt nur noch ein neuer Name der ihm und seinem unerschrockenen Temperament gerecht wird.
Nature Sounds hat die Lösung. Müde, geeky Städter holen sich ab sofort die Klänge der Natur über den Breitbandanschluss ins Haus. Dazu stehen auf der Website Unmengen von Natur- und Umgebungsgeräuschen zur Auswahl. Und das nicht etwa in einem schlichten Player. Nature Sounds kommt auf 4 Kanälen, frei mischbar in Lautstärke und Panorama. So kann sich jeder seinen speziellen Entspannungsmix selbst zusammenstellen, abmischen und dann auch (wahlweise als Link oder Datei) speichern. Ich steh da ja am ehesten auf den Klassiker Brandung mit Seevögeln, aber auch für ungewöhnlichere Geschmäcker ist sicherlich das passende dabei. Das fanden wohl auch die Kollegen von Unplggd, sie haben haben da gestern einen kleinen Artikel zu geschrieben. Wenn ihr euch also das nächste mal nach ein bisschen Urlaubsfeeling braucht oder einfach mal abschalten wollt: holt euch die Instantmeditation aus der digitalen Tüte. Es funktinoniert. ;)
Gestern Abend sind meine beiden neuen Mitbewohner eingezogen. Ronja und ihr kleiner noch namenloser, schwarzer Bruder. Nachdem sie angekommen sind haben sie sich kurz umgesehen, ein bisschen gefressen und dann erst mal gut ausgeruht. Man will ja für die großen Taten der Nacht gerüstet sein. Die Nacht wurde dann auch gleich mal zum Tag gemacht – so ne neue Wohnung bietet ja auch einiges zum entdecken. Währenddessen entdeckten sie dann auch, dass man einen meiner Sitzsäcke als erstklassiges Katzenklo nutzen kann. Er raschelt so schön… So bestand dann meine erste Tat des Tages darin besagten Sitzsack zu reinigen und dann den beiden kleinen Rackern noch einmal ihre eigentliche Toilette zu zeigen. Dann Frühstück machen. Lecker Nassfutter Geflügel für die Katzen, Kaffee für mich. Fünf Uhr. o_O
Ich hoffe für die Zukunft suchen sie sich eine etwas spätere Zeit aus um zu entdecken dass sie doch ein wenig Heimweh haben. Nach zwei Minuten war das Klagen aber auch schon wieder vorbei und eine der letzten Umzugskisten wurde als Abenteuerspielplatz erobert. Während ich gerädert meinen Kaffee trinke, höre ich dass Ronja wohl das echte Klo entdeckt hat – jedenfalls scharrt es lang und ausgiebig. Kurz darauf verschwindet dann auch der Kleine in der Box. Da schmeckt der Kaffee doch gleich schon mal besser. Sitzsackreinigen wird also schon mal nicht morgendliches Standardritual. Gut so. :)
Jetzt wo ich diese Zeilen tippe erkunden sie schon wieder aufgeregt das Terrain. Witzig zu sehen wie sie immer im weiterlesen »
Durch Zufall wiedergefunden, bzw. wieder daran erinnert worden. Heute gibt es für alle, die alt genug sind sich noch an die guten alten Spieleklassiker zu erinnern, zwei sehr gelungene Remakes damaliger Top-Hits. Sie beweisen dass Spielspaß nach wie vor schwerer wiegt als Highend-Grafik und Surround Sound. Und das auch noch zum Nulltarif.
PingK
Bei PingK handelt es sich um eine, wie soll ich sagen, etwas aufgebohrte Variante des Grandfather of Videogames: Pong. Für das gewisse Bisschen mehr Dynamik sorgen die in unregelmäßigen Abständen auftauchenden Blasen mit Zusatzitems die unter Anderem das Verhalten des Spielballs, die Form der Paddles oder die Zeit beeinflussen. Dann und wann verbiegt und verzerrt sich gar der gesamte Bildschirminhalt, während die Kugel einen gewaltigen, verwirrenden Schweif aus Icons hinter sich herzieht. Kommt dann noch plötzlich ein weiteres Extra ins Spiel ist der Kontrollverlust quasi vorprogrammiert.
PingK ist Spielspaß wie anno dazumal – angepasst an die “modernen” technische Möglichkeiten. Trotzdem sei aber zur Vorsicht geraten. Der Suchtfaktor ist enorm hoch.
Super Mario Bros. X
Super Mario Bros. X schlägt in eine andere Kerbe. Hier wird zwar nichts Neues hinzugefügt, dafür verbindet es aber Elemente verschiedener Teile der Videospielsaga aus dem Land der aufgehenden Sonne zu einem neuen Gesamtwerk. Ich will lieber gar nicht wissen wie viele Nachmittage und Abende uns die Originale damals an den Fernseher Schrägstrich S-NES gefesselt haben. Genau genommen handelt es sich dabei um Super Mario Brothers 1, 2 und 3 sowie Super Mario World.
Freie Auswahl aus Unmengen an Powerups stehen bei Super Mario Brothers X ebenso auf dem Programm wie ein umfangreicher Editor. Weitere Chapter lassen sich auf der Downloadseite zusätzlich herunterladen.
Insgesamt eine sehr gelungene Umsetzung die eine Empfehlung wert ist.
Nun, da ich euch den Mund ausreichend wässrig gemacht habe, will ich euch aber auch nicht länger wartenlassen. Beide Spiele sind Freeware, kosten also nix. Hier die Downloadlinks:
Odwick. Das wöchentliche Videoprojekt von Jake Lodwick, unter anderem Erfinder von Vimeo, WeHaveStandards und NowDoThis, einem Kreativallrounder sondergleichen. Seine Videos strotzen nur so vor Inspiration und einem ganz eigenen Flair. Sehenswert ist da gar kein Ausdruck. Die Qualität ist extraordinär, HD, HD, HD lautet die Devise.
Bei Skip handelt es sich um eines der ersten Videos der Odwick-Serie, es dürfte aktuell bereits um die 10Monate alt sein, The Meme ist weiterlesen »
Smartphone + automatische Datenverbindung + abgelaufene Datenflatrate + Prepaidkarte = SMS-Terror. MEDION Mobile schickt mir scheinbar allen Ernstes bei jedem Versuch meines Handys eine Datenverbindung aufzubauen, eine SMS mit der Bitte mein Guthaben aufzuladen. Das hier ist das Ergebnis einer Nacht ohne. Krank.
Eigentlich wollt ich ja abwarten ob die bei 1000 Schluss machen, aber so langsam geht mir das Geblinke auf die Nerven und ich hab ein bisschen Angst dass die ein oder andere echte SMS im Getümmel verloren gehen könnte.
Nie wieder versuche ich Grashalme auf Rauhfaser zu malen. Da wird man ja blöd bei! Ein furchtbares Gefrickel. Das Bild ist knackfrisch, direkt nach dem 2. Durchgang geschossen. Einige weitere werden wohl noch folgen. Zumal dies ja quasi erst die “Grundierung” ist. Es folgen noch farbige Details. Naja. Langsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Dafür habe ich die Schere endlich fertig – ein paar letzte Korrekturen stehen zwar noch an, aber hier ist ein Ende in Sicht. Während die Grashalme trocknen werd ich mich dann mal langsam an den Rest des Wohnzimmers machen – irgendwann muss das ja mal.
Naja – wohl eher Dachschrägendesign in diesem Fall. Die “Schnittkante” für’s Dachfenster ist fertig, es fehlt nur noch die Schere. Leider will sich das Teil aber partout nicht als Silhouette auf die Wand bannen lassen, ich warte mal bis heut Abend und versuchs mit ner Lampe und der Schattentechnik. Vielleicht klappts ja.
Bild eins ist trotz Photogeshoppe leider arg dunkel geworden(die Intelligente Automatik hat sich ein bisschen dumm angestellt), also hab ich für Bild 2 mal die Kamera zum Blitzen genötigt. Sieht man mehr… Apropos mehr sehen: Wenn das Motiv fertig ist, stell ich natürlich noch mal n Foto online.
Das Bad ist auch schwer in Arbeit – hier lohnen sich allerdings noch keine Fotos, die kommen dann später – mit Fortschritt der Arbeiten. Eigentlich… könnte sich Hornbach mal bei mir melden – ich glaub… das nächste Werbevideo könnt ich stemmen. Mach es zu deinem Projekt. In diesem Sinne…
Das ist jetzt wirklich keinen Blogartikel wert, hat mich aber sehr fasziniert. Der kleine Geselle ist hier höchstens nen Zentimeter groß, doch nichts kann ihn schrecken. Weder laute Musik, noch Blitzlicht. Er hat das Shooting mit Bravour gemeistert und dabei nicht einmal mit der Wimper gezuckt, da könnten sich Heidis Flopmodels so manche Scheibe von abschneiden. Ich hab ihn Harry getauft und wahrscheinlich macht er jetzt irgendwo die Wohnung unsicher. Ganz sicher bin ich nicht, denn ich habe ihn schon länger nicht mehr gesehen.
…aber genial. The Junction hat mal wieder was ausgesprochen Geniales ausgegraben. David Stewart hat für den Nachwuchs-Contest New Blood einige wirklich aufsehenerregende Fotografien geschaffen. Frei nach dem Motto “Sorry old blood, the new blood has arrived”. Auch außerhalb dieser suiziden Serie zeigt er englischen Humor vom Allerfeinsten. Mit seinen Bildern geht er nah, sehr nah an den Menschen. Manch einem vielleicht schon zu nah.
David Stewart porträtiert Alltagsszenen auf eine wundervolle, humoristische Art und Weise. Hier wird nicht einfach nur plump draufgehalten, die Fotographien sind durchweg sehenswert. Sein Metier sind die Randfiguren der Gesellschaft, Individuen. Ob Hundehalter, häusliche Gewalt, den Besuch beim Proktologen, Stewart lässt nichts aus. Und doch tut er dies auf eine Art und Weise, dass man ihm dies einfach nicht übel nehmen kann und schafft mit seinen Bildern eine gelungene Mischung aus Intimität und professioneller Distanz. Gleichzeitig nah am Leben und künstlerisch wertvoll. Selten haben mich Fotografien so geflasht.